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CVJM Thüringen | Blog

MontagsMoment | 21.09.2026

Liebe CVJM Community,

am Mittwoch dieser Woche beginnt nun zum zweiten Mal in diesem Jahr der Herbst. Diesmal ist es der meteorologische Herbstanfang. Im Unterschied zum kalendarischen Herbstanfang (am 1.9.) haben wir am 23.9. die „Tag-und-Nacht-Gleiche“. Dabei sind Tag und Nacht jeweils 12 Stunden lang. Um das Durcheinander noch größer zu machen, gibt es als drittes noch den „phänologischen Herbstanfang“. Dieser ist an kein Datum gebunden, sondern richtet sich nach der Natur. Entsprechend kann er jedes Jahr anders sein, da er von natürlichen Bedingungen des Wetters und deren Auswirkungen abhängig ist. Man spricht vom Frühherbst, wenn Holunder und Esskastanien reif sind, vom Vollherbst bei der Kartoffelernte und Laubverfärbung und vom Spätherbst, wenn das Lauf von den Bäumen fällt.

Mir persönlich ist letztere Einteilung am liebsten. Sie ist nicht starr an ein Datum gebunden, sondern dynamischer und irgendwie natürlicher. Ich erlebe auch, dass in unterschiedlichen Gegenden die Jahreszeiten sehr unterschiedlich beginnen. Wenn ich unterwegs bin, dann gibt es Regionen, wo das Laub stärker verfärbt ist als in anderen Gegenden. Gottes Schöpfung lässt sich nicht in eine Schublade stecken oder an irgendwelchen Fixpunkten festmachen. So unterschiedlich, wie sich Gott in seiner Natur offenbart, erleben wir ihn auch als Menschen. Jeder Mensch macht seine ganz persönlichen und individuellen Erfahrungen mit ihm. Ich finde das spannend. 

Ich wünsche dir möglichst viele Erfahrungen mit unserem wunderbaren Schöpfergott in dieser beginnenden Woche.

Öffne deine Ohren und dein Herz, und lass dich von ganz unterschiedlichen Glaubenserfahrungen anderer Menschen inspirieren und stärken.

Dieses wünscht dir ganz herzlich 
Friedbert Reinert

 

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MontagsMoment | 14.09.26

Liebe CVJM-Community, 
 
wer mag keine Geschenke? Ich liebe es, beschenkt zu werden.
 
Immer weniger liegt mir an „materiellen“ Geschenken oder Geschenken zu irgendwelchen Anlässen. Besonders liebe ich überraschende Geschenke, wie ein Kompliment, ein frohes Lächeln oder eine Nachricht von einem lieben Menschen. Und ich mag „Geschenke-Momente“, Vogelgezwitscher, einen Sonnenstrahl oder eine duftende Blume am Wegesrand. Ich spüre dann Freude und Dankbarkeit für das Erlebnis. Und außerdem freue ich mich, dass ich es wahrgenommen habe. 
 
Ich erlebe diese Freude, weil ich meine Aufmerksamkeit unbewusst auf diese Dinge gelenkt habe. Aber war es wirklich unbewusst? Wer lenkt denn meine Aufmerksamkeit? Wer bestimmt, was ich entdecke und was meiner Aufmerksamkeit entgeht?
 
Ich habe die Erfahrung, dass ich mich aktiv für „Geschenke-Momente“ öffnen kann. Das gelingt mir, wenn ich innehalte und versuche wahrzunehmen, was im Moment geschieht. Das sind dann Augenblicke ohne to-do-Liste, ohne Sorgen und Probleme. Und schwupp, ist meine Aufmerksamkeit bei einer startenden Fliege, ich rieche einen speziellen Duft oder ich höre eine schöne Melodie. Freude und Dankbarkeit erfüllt mich. Und ich staune diese Dinge gerade jetzt gezeigt zu bekommen…
 
Kennst du die Freude über „Geschenke-Momente“?
Suchst du sie bzw. öffnest du dich dafür? 
 
Viele dieser Momente wünscht dir diese Woche Otmar

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MontagsMoment | 31.08.26

Liebe CVJM Community,
 
Kurz nachdem wir losliefen, hörte ich den Donner. Hätten wir aus Vorsicht gehandelt, wären wir zum Auto zurückgekehrt. Doch wir wollten dem Frust und der Hitze entgehen. Wir baten Gott um Schutz und gingen weiter bergauf. Ich machte mir dennoch Sorgen, der Weg würde uns bald über Weiden führen und das Gewitter klang noch nicht ab. Aber sobald wir die Weiden erreichten, war vom Gewitter war keine Spur: es begann zu regnen. Als wir am Berghaus, unserem Ziel ankamen und die Weitsicht genossen, öffneten wir eine Tüte Chips und freuten uns über Gottes Zusagen.

Aber es gibt auch die Gleichzeitigkeit und die Sorgen, die über Momentaufnahmen hinausgehen. Während ich mit großer Dankbarkeit auf diesen Sonnabend zurückblicke, schaue ich auch mit Besorgnis, ja mit ein wenig Furcht und Zittern in die Zukunft. Es macht mir Angst, welche Entwicklung unsere Gesellschaft nimmt, die sich immer weiter spaltet und welchen Stimmen so viel Gehör verschafft wird.

Am Morgen darauf sangen wir im Gottesdienst das Lied, dessen Text Dietrich Bonhoeffer wenige Monate vor seiner Ermordung 1945, schrieb. „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag“, heißt es dort. Die meisten von euch kennen den Liedinhalt. An diesem Sonntag berührte er mich tief. Gleichzeitig ist mir auch bewusst geworden, was ich da singe: „Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und geliebten Hand.“ Das reicht über mein Erleben hinaus, das passt nicht mit den Bergwiesen, dem friedlichen Gottesdienst oder der behüteten Kindheit, aus der ich gerade so herausgewachsen bin zusammen. Ich bin im höchsten Maß herausgefordert und gleichzeitig getröstet durch dieses Sprachbild, das sagt: auch wenn das nicht mein Erleben ist oder sein wird, alles liegt in Gottes „guter und geliebten Hand“. 
 
Euer Konstantin Stawenow
 
Challenge: Welche Gleichzeitigkeit gibt es in deinem Leben? Wie erlebst du Gott darin?
 
 

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MontagsMoment | 24.08.26

Liebe CVJM Community, 
kennst du das Gefühl: da ist etwas um drei Ecken gedacht. Vielleicht zu unverständlich, verwirrend oder kompliziert? 

Im Slogan zum diesjährigen CVJM-Tag steckt das „um drei Ecken gedacht“ auch drin. Wir wollen es aber unkompliziert: den CVJM erleben, bewegen und feiern. 
Für mich ist der CVJM ist mehr als ein Programm: Er ist ein Ort, an dem Glaube wächst, Freundschaften entstehen und Hoffnung geteilt wird. Viele bringen sich mit ihren Gaben und ihrer Zeit ein, damit andere Jesus kennenlernen und im Alltag gestärkt werden.

Zum Wochenstart möchte ich uns erinnern, was uns im CVJM dazu wichtig ist: das feiern, was Gott schon tut – mitten in unserem Alltag. Wir feiern Gemeinschaft, ehrliche Gespräche, verrückte Ideen, tiefe Momente mit Gott. Und wir feiern, dass Jesus uns zusammengebracht hat: unterschiedlich, bunt, manchmal müde – aber verbunden. 

Feiern hat im CVJM viel mit Dankbarkeit zu tun. Dankbar für Menschen, die sich investieren. Für Gruppenabende, Freizeiten, Gebete, die keiner sieht. Für Vorstände, Teams und Ehrenamtliche, die drangeblieben sind, auch wenn es zäh war.
Vielleicht bist du selbst so jemand – und merkst gar nicht, wie sehr Gott dich gebraucht. Danke!

„Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage!“ (1.Thessalonicher 5,16-18) 

Das wollen wir zum CVJM-Tag am 05.09. in Erfurt tun: uns freuen, einer und Gott danken und die CVJM Bewegung feiern!
Vielleicht ist deine Challenge für diese Woche dich noch anzumelden. ;-)

Einen gesegneten Wochenstart
eure Nicole


Challenge: Nimm dir heute 5 Minuten und danke Gott konkret für deinen CVJM und mindestens drei Menschen dort. Schick einer Person eine kurze Nachricht: „Danke, dass du da bist. Du bist ein Geschenk für unseren CVJM.“

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MontagsMoment | 17.08.26

Liebe CVJM-Community,
heute geht sie wieder los: Die Schule.

Für den einen, ein Arbeitsort, für den anderen, ein Schreckensort. Wie auch immer es für dich gerade ist, kommt heute der Zuspruch für dich; „Ich sage es dir noch einmal: «Sei stark und mutig! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst. Denn ´ich`, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.« Josua 1,9 

Neues Schuljahr, neue Stundenpläne, neue Projekte, neue Mitschüler:innen  – und mittendrin ihr: Schüler:innen, Azubis, Studis, Pädagog:innenen. Vielleicht habt ihr richtig Bock auf das, was kommt. Vielleicht spürt ihr aber auch Druck, Müdigkeit oder Zweifel: „Schaffe ich das alles? Bin ich gut genug für meine Gruppe, meine Klasse, meine Aufgaben?“

Gleichzeitig geht es auch anderen Menschen so, die nichts mit Schule zu tun haben. Die Frage, ob und wie ich gerade alles schaffe. Vielleicht sieht dein Alltag gerade sehr überfordernd aus. 

Gott spricht genau da hinein: „Sei stark und mutig!“ Nicht, weil du alles im Griff hast, sondern weil er mitgeht – in den Unterricht, ins Büro, in die WhatsApp-Gruppe, in den Jugendkreis. Du darfst Fehler machen, du darfst lernen, du darfst wachsen. Aber du musst nichts alleine tragen.

Im CVJM durften wir einen Sommer voller Highlights erleben. Gott war in vielem so erlebbar. Das gilt uns auch in unserem Alltag. Wir sind Botschafter:innen: Gott wird sichtbar, durch dein Zuhören, dein Lachen, deine Ideen, deine Treue. Rechne damit, dass Gott dich gerade so, wie du bist, gebrauchen will.

Einen gesegneten Wochenstart
Nicole 


Challenge: Diese Woche brauchen andere auch Ermutigung. Such dir dann eine konkrete Aktion: ein ehrliches Danke, ein Mutmach-Satz, eine Nachricht, ein stilles Gebet für jemanden.

 

 

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